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  • AutorenbildFelicitas Georgei

Sportarten einmal Kontinental vorgestellt

Aktualisiert: 22. Mai 2023

Heute fangen wir eine neue Serie an. Hier stelle ich euch verschiedene ungewöhnliche Sportarten vor, dazu auch noch, wo man sie findet. Beziehungsweise, wir schauen uns Kontinent für Kontinent an und werden ein bisschen über die Herkunft einiger Sportarten erfahren.


Europa

Heute fangen wir mit Europa an. In Europa gibt es die Sportarten Amateurfunkpeilen,

American Handball, Aquaball, Autoball, Axtwerfen, Ballonspiel und noch einige mehr.

Wir schauen uns heute American Handball, Autoball und Axtwerfen an.

Los geht es mit American Handball:

American Handball wurde in ... Nein nicht in Amerika sondern in Schottland erfunden.

Heute wird es aber auch in der U.S.A. gespielt.

Ähnlich dem Squash kann das Spielfeld aus vier Wänden und dem Boden bestehen. Es gibt aber auch one-wa/1- und three-wa/1- Versionen. Der Ball ist 11 Zoll im Durchmesser groß und 2,3 Unzen (71,54 Gramm) schwer. Zum Schutz der Hände werden oft Handschuhe getragen. Es wird gespielt einer-gegen-einen, doubles (zwei gegen zwei) oder als .cut-throat" (Halsabschneider) mit drei Spielern, die dauernd rotieren (server-gegen-zwei). Bei four-wa/1 wird der Ball von einer Mannschaft gegen die Vorderwand aufgeschlagen. Der Ball muss über die Anschlaglinie gehen, bevor er abprallt. Von dort darf er dann nur noch eine Seitenwand treffen. Es kann direkt zurückgeschlagen werden oder er darf einmal vom Boden abprallen, bevor er zurückgespielt wird. Die Erwiderung muss entweder die Vorderwand treffen, oder falls es eine Hinterwand gibt, von dort zur Vorderwand prallen ohne Dach oder Seitenwände zu treffen.

Das Spielfeld ist 20 Fuß (6.10 Meter) breit ,20 Fuß hoch und 40 Fuß ( 12,0 Meter) lang.

American Handball ist physisch extrem fordernd und ein sehr guter Fitnesssport, der den

ganzen Körper trainiert.

Kommen wir jetzt zum Autoball:

Autoball wurde von Stefan Raab erfunden. Bei Autoball handelt es sich um eine Ballsportart der Gattung Torspiel bei der zwei oder mehrere Personen mit dem Ziel gegeneinander antreten, mit ihren PKWs mehr Tore als der Gegner zu erzielen und so das Spiel zu gewinnen.Die Wettbewerbe werden bisher nur sehr selten und zu Showzwecken ausgeführt, da es keine Verbände, Ligen und Infrastruktur gibt, die Autoball zu einer regulären Sportart machen würden. Autoball wird ab und zu als Event-Veranstaltung von verschiedenen Firmen ausgetragen.

Beim Autoball-Sport spielen jeweils zwei einzelne Fahrer Eins gegen Eins in prinzipiell normalen Autos (2008 mit einem VW Fox 2010-2014 mit einem VW Polo, 2022 mit einem Opel Corsa C), wie sie auch im normalen Straßenverkehr fahren, mit einem großen Ball gegeneinander. Die Spielzeit beträgt fünf Minuten, im Finale acht Minuten. Steht es danach in einem K.-o.-Spiel unentschieden, gibt es ein Sudden-Death Elfmeterschießen d. h. sobald einer der beiden Fahrer trifft und der andere nicht, ist das Spiel entschieden. Es gibt keine starre Anzahl von Elfmetern wie beim Fußball. Die Elfmeterregel musste bisher nur beim Finale der Autoball-WM 2010 und im Halbfinale der Autoball-WM 2022 zwischen Italien und Deutschland, angewendet werden. Seit der Autoball-EM 2012 gibt es nach der regulären Spielzeit zwei Minuten Verlängerung. Steht es danach immer noch unentschieden, so gibt es Sudden-Death-Overtime, solange bis einer ein Tor schießt. Die Zeit wird bei Spielunterbrechungen und Toren gestoppt.

Fällt wenige Sekunden vor Ende einer Partie ein Tor oder spielen zwei Mannschaften

gegeneinander, die keine Chance mehr auf das Halbfinale haben, wird die Uhr bei allen

Unterbrechungen weiterlaufen gelassen. Der Ball wiegt nach Angaben von ProSieben etwa 15 kg und hat einen Durchmesser von über

zwei Metern. Da die Hülle des Balls sehr dünn ist, geht dieser auch häufig kaputt; daher wird

immer eine ausreichend große Anzahl von Bällen bereitgestellt. Um das Platzen der Bälle zu

vermeiden, wird die Spielfläche insbesondere nach Zusammenstößen mit verlorenen

Fahrzeugteilen, sorgfältig gereinigt. Außerdem werden wegstehende, scharfe Teile und Kanten an den Autos abgeklebt, die nach Zusammenstößen entstehen. Für spielwidriges und unsportlichem Verhalten werden auch Strafen verhängt: Bei absichtlichen Zusammenstößen gibt es meist einen Freistoß oder eine gelbe Karte. Bekommt der Fahrer eine weitere gelbe Karte, gibt es einen Strafstoß. Rote Karten mussten keine vergeben werden. Die Einhaltung der Regeln obliegt einem Schiedsrichter.


Die Fahrer besitzen jeweils zwei weitere Ersatzfahrzeuge, damit sie bei technischen Defekten

oder zu großen Zerstörungen auf ein funktionierendes umwechseln können. Den Zeitpunkt kann jeder Fahrer selbst entscheiden. Meist zeigen dies die Fahrer durch Handzeichen oder das Winken eines weißen Tuches an. Daraufhin wird das Spiel unterbrochen und das Auto wird von den Technikern untersucht. Stellt sich die Meldung als Irrtum heraus, d. h. das Auto war dennoch fahrbar, gibt es für denjenigen die gelbe Karte und der Gegner einen Frei- oder Strafstoß. Bei der Autoball-WM 2014 bekam die Türkei aber lediglich eine gelbe Karte für

diesen Verstoß. Geht der Ball über die Bandenbegrenzung des Spielfeldes hinaus, wird der Ball an der gleichen Stelle wieder eingeworfen. Um die Autos aufs und vom Spielfeld zu fahren, wird eines der Tore zur Seite geschoben.

Und zu guter Letzt das Axtwerfen:

Das Axtwerfen ist heute eine Sportart, die mit langstieligen Doppeläxten unterschiedlichen

Gewichts beidhändig betrieben wird. Als Doppelaxt bezeichnet man eine Axt mit zwei

gegenüberliegenden gleich großen Schneiden. Fälschlich wird das einhändige Werfen von Beilen (kurzer Stiel) gelegentlich als Axtwerfen bezeichnet. Als Wurfbeil war es ursprünglich eine Kriegstaktik bei verschiedenen Völkern.

Axt und Messer (Weiterentwicklungen des Faustkeils) zählen zu den ältesten Werkzeugen bzw. Waffen des Menschen. Diese waren anfangs zu kostbar und zu instabil, um sie effektiv als Wurfwaffe einzusetzen und dabei möglicherweise zu beschädigen oder zu verlieren. Dies änderte sich mit der Entdeckung des Metalls, und schon bald konnte man Waffen herstellen, die einen Wurf nicht nur überstanden, sondern sogar erheblichen Schaden anzurichten vermochten, ohne dass man die schützende Distanz zur Beute bzw. zum Gegner verringern musste.

Der neue Artikel kommt am Montag raus!

Bis dann!

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